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| Harald Hertel Gitarre |
Helmut Mayer Klarinette |
Angela Gotthans Gesang |
Paul Moje Klavier |
Andreas Gritzka Kontrabass |
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Bis 2007 traten die Musiker unter dem Namen "Aleksandr's Swingtime Band" auf. Anfangs, das war zehn Jahre früher, trafen sich der damalige Pianist, welcher der Band ihren ursprünglichen Namen gab, und der Klarinettist, die beide schon mit anderen Bands in Moskau bzw. Berlin gespielt hatten, und erarbeiteten ein Repertoire mit traditionellem Jazz. Bald kam eine Swing-begeisterte Sängerin dazu, die Suche nach einem Jazz-erfahrenen Kontrabassisten dauerte etwas länger. Ab 2001 spielte die Band als Quartett. Nach zehn Jahren verließ Aleksandr die Gruppe, ein würdiger Nachfolger am Klavier war bald gefunden. Zur gleichen Zeit beschlossen die Musiker nach jahrelanger Überlegung die Erweiterung des Rhythmus'. Mit einem in der Swing-Szene etablierten Gitarristen tritt die Band seit 2007 als Quintett auf.
Als Vorbilder dienen die zahlreichen kleinen Bands, die sog. Combos, der Swing-Ära mit ihren Aufnahmen bekannter Jazz-Stücke. Dazu gehören natürlich der "Basin Street Blues" (passend zur Home Page), das unvermeidliche "All Of Me" und Klassiker wie "Lady Be Good" oder "Mood Indigo". Aber auch weniger geläufige Titel wurden ausgegraben, wer kennt schon "On The Alamo".
Auftritte erfolgten bisher u.a. zu Haus-, Hof- und Gartenfesten, in Kneipen und Kaffeehäusern, zum Frühschoppen bzw. Brunch, zum Swing tanzen, als Background Band zu Vernissagen, zu privaten Anlässen aller Art (Geburtstag, Hochzeit ...) und seit 2003 regelmäßig zum Feierabend-Jazz in der "Alten Pumpe" in Berlin-Tiergarten. Dort haben begeisterte Fans auch schon Swing wie z.B. Lindy Hop und Boogie Woogie getanzt. Seit 2008 gibt es in Prenzlauer Berg eine winzige Kneipe mit dem bezeichnenden Namen "Speakeasy" (in diesem Falle mit legalem Alkoholausschank), in der die Swingtime Syncopators neben anderen kleinen Swing Bands gelegentlich zu hören sind. Außerdem wären hervorzuheben die Auftritte nahe Angermünde bei "Jazz im Speicher", im KaDeWe zum 20er-Jahre-Ball, auf dem Schöneberger Südgelände und zum zweiten Hot Jazz Festival im Britzer Garten.
Arrangiert wird wenig, jedoch ist der Ablauf von Chorussen und Zwischenteilen innerhalb eines Titels meistens festgelegt und unterscheidet sich somit von Stück zu Stück. Ansonsten bleibt genügend Raum für Improvisation. Wegen dezenter Spielweise und sparsamem Rhythmus sprechen die Musiker gerne von Kammer-Jazz, auch der Begriff Bar-Jazz könnte passen. Einst fragten Mitglieder einer anderen Band: Wie macht Ihr das, Ihr spielt ohne Gitarre und Schlagzeug, und dennoch "swingt" es. Inzwischen wurde die Rhythmusgruppe jedoch um Gitarre und Snare Drum (dezent mit Besen gespielt) erweitert, letztere von der Sängerin bedient, wenn sie nicht gerade vor dem Mikrofon steht. Damit wäre auch schon die elektrische Verstärkung angesprochen, die auf ein Minimum beschränkt bleibt, denn unverstärkt klingen die Instrumente zweifellos am authentischsten.
Eine Veranstaltung mit dem Titel "Jazz mit Lesung" erweitert das Spektrum der Band. Dabei liest Michael Wiebe aus der Biografie von Fats Waller, einem der führenden Stride-Pianisten der Swing-Ära, und die Band spielt dazu den passenden Jazz. Die Premiere fand im März 2007 in der Swingdiele statt.
Es ist übrigens ein reines Gerücht, dass die Band auf der Gehaltsliste der Berliner Swing-Mafia steht. Die Mitglieder der Swingtime Syncopators sind ehrbare Bürger und gehen tagsüber einer geregelten Tätigkeit nach.
