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Dreamland Swing Band

- dezenter Swing, Jazz der 30er Jahre aus Berlin -

Dreamland Swing Band

Diese Band aus Berlin spielt in kleiner Besetzung Jazz, wie er ab Ende der 20er Jahre bis hinein in die 40er aktuell war, den Swing. Der Ursprung der Gruppe, seinerzeit ein Duo, geht ins Jahr 1997 zurück. Seitdem erweiterte sich die Besetzung bis zum Quintett. 2016 formierte sich daraus unter dem Namen "Dreamland Swing Band" ein Trio mit Klarinette oder Saxophon, Klavier und Kontrabass. Die Musiker spielen gerne zu Jazz- bzw. Swing-Konzerten, zum Tanzen, bei gemütlichen Jazz-Abenden auch in kleinem Kreis oder im Hintergrund einer Veranstaltung. Auf dem Programm stehen überwiegend die Jazz Standards der damaligen Zeit, wozu auch gerne (Swing) getanzt werden darf.

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Werdegang der Dreamland Swing Band

Den Grundstein dieser Gruppe bildete "Aleksandr's Swingtime Band", 1997 vom namensgebenden Pianisten und einem Klarinettisten ins Leben gerufen. Seit 2007 nannte sich die Band "Swingtime Syncopators", inzwischen mit Kontrabass, Gitarre und Gesang zum Quintett erweitert. Immer wieder gab es Anfragen nach kleinerer Besetzung, deshalb gründeten einige der Musiker 2016 ein Jazz-Trio, die "Dreamland Swing Band".

Als Vorbild dienen die zahlreichen kleinen Bands der Swing-Ära, die sog. Combos, mit ihren Aufnahmen bekannter Jazz-Stücke. Dazu gehören natürlich der "Basin Street Blues" (passend zur Home Page), das unvermeidliche "All Of Me" und Klassiker wie "Lady Be Good", "Sweet Georgia Brown" oder "Mood Indigo". Aber auch weniger geläufige Titel wurden ausgegraben, wer kennt schon "On The Alamo", einst vom Benny Goodman Sextett aufgenommen.

Auftritte erfolgten bisher u.a. zu Haus-, Hof- und Gartenfesten, zu Firmenfeiern, in Kneipen und Kaffeehäusern, zum Frühschoppen bzw. Brunch, zum Swing tanzen, als Background Band zu Vernissagen, zu privaten Anlässen aller Art (Geburtstag, Hochzeit, Sektempfang ...) und von 2003 bis 2013 regelmäßig zum Feierabend-Jazz in der "Alten Pumpe" in Berlin-Tiergarten. Dort hatten begeisterte Fans Swing wie z.B. Lindy Hop oder Balboa, Jive und Boogie Woogie getanzt. 2008 gab es in Prenzlauer Berg eine winzige Kneipe mit dem bezeichnenden Namen "Speakeasy" (in diesem Falle mit legalem Alkoholausschank), in der die Swingtime Syncopators neben anderen kleinen Swing Bands gelegentlich zu hören waren. Außerdem wären hervorzuheben die Auftritte nahe Angermünde bei "Jazz im Speicher", im KaDeWe zum 20er-Jahre-Ball oder auf dem Schöneberger Südgelände. Auch wurde die Band für einige Berliner "Hot Jazz Festivals" engagiert wie dem im Britzer Garten, im ehemaligen Filmtheater Delphi, im Jazz-Treff Karlshorst oder im KulturGut Marzahn. Die bisher weiteste Reise führte die Musiker in die Peripherie der Jazz-Metropole Hamburg, nämlich nach Buxtehude. Im dortigen Kulturforum am Hafen bestritten die Swingtime Syncopators das erste Swing-Konzert überhaupt, das dort bisher stattfand. Extra für die Swing-Tänzer der "Jukebox Stompers" aus Werlitzsch wurde die Band nach Markkleeberg bei Leipzig eingeladen. Für einen Auftritt zum Brunch im Bauhaus Dessau anlässlich des Kurt-Weill-Fests übten die Musiker dessen weltbekannte Komposition "Mackie Messer" ein. Das Stück, das schon von Louis Armstrong verjazzt wurde, gehört nun zum Standardrepertoire.

Arrangiert wird wenig, jedoch ist der Ablauf von Chorussen und Zwischenteilen innerhalb eines Titels meistens festgelegt und unterscheidet sich somit von Stück zu Stück. Ansonsten bleibt genügend Raum für Improvisation. Wegen dezenter Spielweise und sparsamem Rhythmus sprechen die Musiker gerne von Kammer-Jazz, auch der Begriff Bar-Jazz könnte gelegentlich passen. Einst fragten Mitglieder einer anderen Band: Wie macht Ihr das, Ihr spielt ohne Gitarre und Schlagzeug, und dennoch "swingt" es. Auf elektrische Verstärkung wird meistens verzichtet, denn unverstärkt klingen die Instrumente zweifellos am authentischsten. Eine Ausnahme muss leider mit dem E-Piano gemacht werden, falls kein gestimmtes Klavier zur Verfügung steht.

Eine Veranstaltung mit dem Titel "Jazz mit Lesung" erweitert das Spektrum der Band. Dabei liest Michael Wiebe aus der Biografie von Fats Waller, einem der führenden Stride-Pianisten der Swing-Ära, und die Band spielt dazu den passenden Jazz. Die Premiere fand im März 2007 in der Swingdiele statt.


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