Home · Dorothe's Jazz Serenaders · Swingtime Syncopators · Harald Hertel's Jass Tigers · Auftritte · Hörproben · Links · Weiteres · Forum · Kontakt

Swingtime Syncopators

- heißer Swing aus Berlin dezent gespielt, Jazz der 30er Jahre -

Swingtime Syncopators

Seit 1997 spielt diese Band aus Berlin in kleiner Besetzung Jazz, wie er ab Ende 20er Jahre bis in die 40er hinein aktuell war, den Swing. Anfangs zu zweit treten die Musiker inzwischen meistens als Quintett auf, wobei die dezente Spielweise bis heute erhalten geblieben ist. Manchmal greift der Klarinettist auch zum Saxophon, tritt der Gitarrist ans Mikrofon oder rührt die Sängerin leise die Snare Drum. Auf dem Programm stehen überwiegend die Jazz Standards der damaligen Zeit, wozu auch gerne (Swing) getanzt werden darf.

öffentliche Auftritte bisherige Auftritte Band-Bilder Demo-Stücke Band-Portrait Kontakt/E-Mail
sts@basinstreet.de
Kontakt/Tel.
03328 479 7751


Werdegang der Swingtime Syncopators

Bis 2007 traten die Musiker unter dem Namen "Aleksandr's Swingtime Band" auf. Anfangs, das war zehn Jahre früher, trafen sich der damalige Pianist, welcher der Band ihren ursprünglichen Namen gab, und der Klarinettist, die beide schon mit anderen Bands in Moskau bzw. Berlin gespielt hatten, und erarbeiteten ein Repertoire mit traditionellem Jazz. Bald kam eine Swing-begeisterte Sängerin (und Swing-Tänzerin) dazu, die Suche nach einem Jazz-erfahrenen Kontrabassisten dauerte etwas länger. Ab 2001 spielte die Band als Quartett. Nach zehn Jahren verließ Aleksandr die Gruppe, ein würdiger Nachfolger am Klavier war bald gefunden. Zur gleichen Zeit beschlossen die Musiker nach jahrelanger Überlegung die Erweiterung des Rhythmus'. Mit einem in der Swing-Szene etablierten Gitarristen spielt die Band seit 2007 als Quintett. Aus zeitlichen Gründen musste die langjährige Sängerin Ende 2009 den Jazz aufgeben, danach trat die Band mit verschiedenen Sängerinnen auf, die sich in erstaunlich kurzer Zeit in das Repertoire eingearbeitet hatten. Inzwischen hat sich wieder eine feste Besetzung ergeben.

Als Vorbild dienen die zahlreichen kleinen Bands der Swing-Ära, die sog. Combos, mit ihren Aufnahmen bekannter Jazz-Stücke. Dazu gehören natürlich der "Basin Street Blues" (passend zur Home Page), das unvermeidliche "All Of Me" und Klassiker wie "Lady Be Good", "Sweet Georgia Brown" oder "Mood Indigo". Aber auch weniger geläufige Titel wurden ausgegraben, wer kennt schon "On The Alamo", einst vom Benny Goodman Sextett aufgenommen.

Auftritte erfolgten bisher u.a. zu Haus-, Hof- und Gartenfesten, in Kneipen und Kaffeehäusern, zum Frühschoppen bzw. Brunch, zum Swing tanzen, als Background Band zu Vernissagen, zu privaten Anlässen aller Art (Geburtstag, Hochzeit, Sektempfang ...) und seit 2003 regelmäßig zum Feierabend-Jazz in der "Alten Pumpe" in Berlin-Tiergarten. Dort haben begeisterte Fans auch schon Swing wie z.B. Lindy Hop und Boogie Woogie getanzt. Seit 2008 gibt es in Prenzlauer Berg eine winzige Kneipe mit dem bezeichnenden Namen "Speakeasy" (in diesem Falle mit legalem Alkoholausschank), in der die Swingtime Syncopators neben anderen kleinen Swing Bands gelegentlich zu hören sind. Außerdem wären hervorzuheben die Auftritte nahe Angermünde bei "Jazz im Speicher", im KaDeWe zum 20er-Jahre-Ball oder auf dem Schöneberger Südgelände. Auch wurde die Band für einige Berliner "Hot Jazz Festivals" engagiert wie dem im Britzer Garten, im ehemaligen Filmtheater Delphi, im Jazz-Treff Karlshorst oder im KulturGut Marzahn. Die bisher weiteste Reise führte die Musiker in die Peripherie der Jazz-Metropole Hamburg, nämlich nach Buxtehude. Im dortigen Kulturforum am Hafen bestritten die Swingtime Syncopators das erste Swing-Konzert überhaupt, das dort bisher stattfand. Extra für die Swing-Tänzer der "Jukebox Stompers" aus Werlitzsch wurde die Band nach Markkleeberg bei Leipzig eingeladen. Für einen Auftritt zum Brunch im Bauhaus Dessau anlässlich des Kurt-Weill-Fests übten die Musiker dessen weltbekannte Komposition "Mackie Messer" ein. Das Stück, das schon von Louis Armstrong verjazzt wurde, gehört nun zum Standardrepertoire.

Arrangiert wird wenig, jedoch ist der Ablauf von Chorussen und Zwischenteilen innerhalb eines Titels meistens festgelegt und unterscheidet sich somit von Stück zu Stück. Ansonsten bleibt genügend Raum für Improvisation. Wegen dezenter Spielweise und sparsamem Rhythmus sprechen die Musiker gerne von Kammer-Jazz, auch der Begriff Bar-Jazz könnte gelegentlich passen. Einst fragten Mitglieder einer anderen Band: Wie macht Ihr das, Ihr spielt ohne Gitarre und Schlagzeug, und dennoch "swingt" es. Inzwischen wurde die Rhythmusgruppe jedoch um Gitarre und Snare Drum (dezent mit Besen gespielt) erweitert, letztere von der Sängerin bedient, wenn sie nicht gerade vor dem Mikrofon steht. Damit wäre auch schon die elektrische Verstärkung angesprochen, die auf ein Minimum beschränkt bleibt, denn unverstärkt klingen die Instrumente zweifellos am authentischsten.

Eine Veranstaltung mit dem Titel "Jazz mit Lesung" erweitert das Spektrum der Band. Dabei liest Michael Wiebe aus der Biografie von Fats Waller, einem der führenden Stride-Pianisten der Swing-Ära, und die Band spielt dazu den passenden Jazz. Die Premiere fand im März 2007 in der Swingdiele statt.

Das Band-Foto oben auf dieser Seite, aufgenommen 2011 bei einem öffentlichen Auftritt im "Zimmer 16", stellte uns freundlicherweise Stefan Greitzke zur Verfügung.


traditioneller Jazz in Berlin · New Orleans, Dixieland · Swing, Musik zum Tanzen · Hot Jazz, auch zum Tanzen · öffentliche Auftritte - Jazz live · Links und Partner · nicht nur Jazz · Kontakt zur Basin Street · über die Basin Street
TOP